Soziologie, Philosophie, Polizei und Gesellschaft im Wandel, vernetztes Denken und Denkanstösse.
Tugendethik 1852
"Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen ... mehr und mehr verschwinde."
Warum ändert Google unser Leben? Was bedeutet Freundschaft auf Facebook? Wie lebt man ohne Privatsphäre? Wie demokratiefähig ist das Internet wirklich? Wir leben in einer Mediengesellschaft. Und wissen kaum, was das eigentlich bedeutet! Dabei gibt es Bücher, die Antworten bieten. Wenn Sie erfahren wollen welche, lesen Sie diesen Blog. Hier stellen Medienwissenschaftler und die es werden wollen ihre aktuelle Lektüre kurz und knapp vor. http://blogs.tageswoche.ch/de/blogs/mewiblog/
Moderne Polizeiarbeit von und für die schweizerische Polizei Was zeichnet moderne Polizeiarbeit aus? Der polizeiliche Alltag ist einem ständigen Wandel unterworfen. Dieser stellt immer komplexere höhere Anforderungen an eine professionelle Berufsausübung. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW hat in enger Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Polizei Institut (SPI) ein neues, umfassendes Weiterbildungsangebot für Polizist/-innen erarbeitet. Es ergänzt die polizeiliche Grundausbildung, die Korps-internen Weiterbildungen und das bisherige Angebot im Bereich der Kaderausbildung des SPI. Polizistinnen und Polizisten erhalten so die Möglichkeit, ihre Kompetenzen und Professionalität durch innovative und zukunftsorientierte Weiterbildungen zu erweitern. Dadurch können sie auf die stetigen Veränderungen der Gesellschaft und ihrer Aufgaben mit dem Wissen über aktuelle und neue Erkenntnisse angemessen reagieren. Das Diplom setzt sich aus drei verschiedenen CAS zusammen. Die...
Montesquieu war der Meinung, dass die Gesetze in Übereinstimmung mit der sozialen Lage des Volkes stehen müssten. Von ihm stammt der Satz, der noch heute als Faustformel für den modernen Rechtsstaat angesehen werden kann: "Ein Staat kann so aufgebaut werden, dass niemand gezwungen ist, etwas zu tun, wozu er nach dem Gesetz nicht verpflichtet ist, und niemand gezwungen ist, etwas zu unterlassen, was das Gesetz gestattet."
Der Ansatz, Menschen mit ihrer unterschiedlichen Wesensart verschiedenen Typologiegruppen zuzuordnen, reicht bis in die Antike zurück. So haben bereits Galen und Paracelsus versucht, die unübersehbare Fülle menschlicher Individualitäten in der so genannten Temperamentenlehre zu ordnen. In den vergangenen Jahrhunderten wurde die Typenlehre immer wieder aufgegriffen, neu belebt und weiterentwickelt. So haben auch Goethe , Schiller und Nietzsche einen Beitrag zu deren Popularität in ihrer Zeit geleistet. Vorreiter der neuzeitlichen Modelle war der bekannte Psychologe Carl Gustav Jung . Fasst man im Riemann-Thomann-Modell die Gemeinsamkeiten der Menschen bezogen auf Verhalten und wahrnehmbare Wirkung in den jeweiligen Grundausrichtungen in Gruppen zusammen, so ergeben sich daraus bestimmte Typen mit ihren typbedingen Eigenarten. Nimmt man nun alle sich ergebenden Typen zusammen, so lassen sich diese systematisch in e...
Polizei neu denken – aus der Praxis, für die Praxis Impuls, angelehnt an Gedanken von Prof. Rafael Behr: Polizeiarbeit muss in einer veränderten Gesellschaft neu gedacht werden – konsequent und ohne Nostalgie. Warum neu denken? Die Polizei arbeitet heute in einer anderen Welt als vor 20 Jahren: digital, schnell, komplex. „Früher galt das Wort des Polizisten“ – diese Erzählung hilft weder den Bürgern noch der Polizei. Wir brauchen klare Rollenbilder, wirksame Methoden und eine Führung, die Veränderungen aktiv gestaltet. Wo es heute knirscht Gesetze laufen der Realität hinterher. Cybercrime, Betrugsformen, internationale Deliktsketten – die Normen passen oft zeitverzögert. Gefühlte Entwertung im Alltag. Milde Urteile, strenge Verfahrensrechte und Datenschutz werden an der Front häufig als „stumpfe Werkzeuge“ erlebt. Kulturwandel hinkt dem Strukturwandel nach. Organigramme werden angepasst, Routinen und Haltungen bleiben länger stabil. Widerstand ist ambivalent. Skepsis kann Stabilität ...
Als ich meine Forschung das erste Mal der Geschäftsleitung präsentiert hatte, und wir auf den Unterschied zwischen Cop Culture und Polizeikultur zu sprechen kamen, wurde die Hypothese aufgeworfen, dass wir diese " Lehmschicht ", also die Fragmentierung der Organisation in allen Organisationen auch in der Privatwirtschaft finden, die Fragmentierung ist nicht etwas spezifisches in der Polizeiorganisation. Pflichtbewusstes denken steht zielorientiertem Denken gegenüber Dies mag stimmen, eine Fragmentierung zwischen der der Leitung und den Mitarbeitern ist auch in einem z.B. Produktionsbetrieb normal aber die pflichtethische Denkweise der Cop Culture und die Nähe der Polizeikultur zu der Politik und somit zum Utilitarismus verstärkt die Lehmschicht und hält diese am Leben. Aus den verschiedenen Arten zu denken entstehen zudem zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Quellen : Verschiedene Arten zu denken Ziel: Verarbeitung der Komplexität Das Zi...
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