Soziologie, Philosophie, Polizei und Gesellschaft im Wandel, vernetztes Denken und Denkanstösse.
Tugendethik 1852
"Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen ... mehr und mehr verschwinde."
Die beiden Kulturen sind innerhalb der Polizeiorganisation (Hierarchie) angeordnet, wobei die Polizeikultur in den Führungs- und Kaderebenen anzutreffen ist. Die Cop Culture ist die archetypische Kultur der Polizisten/Innen auf der Strasse. Übergeordnet und vor dem Hintergrund der Gesellschaft nimmt die "Politische Sphäre" Einfluss auf die Polizeikultur , diese aber entfernt sich dadurch von der Cop Culture und es entsteht ein Bruch zwischen den beiden Kulturen. Polizeikultur: setzt sich aus dem oberen Kader und der Polizeileitung zusammen, es sind die Sachbearbeiter im Büro, welche die Organisation managen. Die Kommunikation findet formal, schriftlich und in der Regel distanziert statt. Es werden Protokolle geschrieben und die Sachgeschäfte werden auf dem Dienstweg erledigt. Die "politische Sphäre" hat sich zunehmend auf die Polizeikultur ausgeweitet, dies hat sie mit verschiedenen Instrumenten, wie Controlling, Politikplan und Steuerung über Geld bewirkt. ...
Es gibt Paradoxe, denen sich die Polizei stellen muss, so etwa die vielen ihr zugeteilten Rollen wie Repression, Prävention oder auch soziales Gehör. Ausserdem muss sie mit den widersprüchlichen Befindlichkeiten der Bevölkerung umgehen, die mal fasziniert und glücklich ist darüber, beschützt zu werden, dann zornig, weil sie nicht besser beschützt wird, dann wiederum besorgt, ja wütend, wenn gegen sie vorgegangen wird. Widersprüchliche Anforderungen Gefangen in diesem Wirbel von widersprüchlichen Anforderungen, fällt es der Polizei oft schwer, das Gleichgewicht zwischen dem Bedürfnis nach allgemeiner öffentlicher Sicherheit und dem Respekt vor der individuellen Freiheit zu halten. Berücksichtigt werden müssen dabei auch immer die manchmal widersprüchlichen Wünsche der Politik, die sich eher nach dem Interesse der Mehrheit richten, und denjenigen der Justiz, die eher als Garant der individuellen Freiheiten auftritt. Soziologisches Rollenmodell Das soziologische Rolle...
Der Begriff Mündigkeit beschreibt das innere und äußere Vermögen zur Selbstbestimmung. In seinem Text*, der Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? von 1784 schreibt Kant: " A UFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. 'Sapere aude!' Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ...
Das Erklärungsmodell ist mit Hilfe der Polizeiforschung entstanden, es befasst sich mit unterschiedlichen Kulturen innerhalb der Polizei und anschliessend mit dem Wandel der Gesellschaft und den Auswirkungen auf die Polizei. Das Erklärungsmodell soll Grundlagen für Orientierungswissen vermitteln. Mechanismen, Brüche und Konflikte Das Erklärungsmodell beschreibt Mechanismen, Brüche und Konflikte innerhalb der Polizei. Dies ist der erste Schritt und hilft dabei die tieferliegenden Gründe dafür zu erkennen. Begriffserklärung In einem zweiten Schritt ermöglicht die Begriffserklärung und das Wissen einen Diskurs, also eine Auseinandersetzung mit den angesprochenen Themen innerhalb der Polizei. Dieser Diskurs ist die Voraussetzung für verschiedene weitere Vorgänge in Bezug auf Kultur, Struktur und Strategie der Polizei insgesamt. Orientierungswissen Gerade für jüngere Polizisten/Innen und Quereinsteiger/Innen sind die Vorgänge und Mechanismen innerhalb der Polizei schwer zu ve...
Von digitaler Demenz ist zu lesen und davon, dass das Internet das Hirn verändert und die Leute dumm macht. Google hat uns eine Suchmaschine geschenkt mit welcher wir in Sekundenschnelle alle im Internet gespeicherten Informationen finden können. Die Suchmaschine merkt sich unsere Anfragen, damit in Zukunft noch bessere Suchresultate geliefert werden können. Wenn Google nun genug Informationen gesammelt hat, soll die Maschine die Antwort bereits vor meiner Eingabe wissen, weil die Maschine mich besser kennt als ich selber das jemals könnte? Nun besteht die Gefahr, dass ich nur noch die Dinge finde, welche in meiner Reichweite liegen. D.h. wenn ich z.B. Fremdenfeindlich bin, nach solchen Artikeln suche, bekomme ich mit der Zeit nur noch solche Seiten zu Gesicht. Konkret werden mir die Seiten mit solchen Inhalten als erste in den gefundenen Resultaten angezeigt. Google würde mir den Weg aus meiner "Ecke" heraus versperren, ich würde wahrscheinlich auf keine neuen Informat...
Warum ändert Google unser Leben? Was bedeutet Freundschaft auf Facebook? Wie lebt man ohne Privatsphäre? Wie demokratiefähig ist das Internet wirklich? Wir leben in einer Mediengesellschaft. Und wissen kaum, was das eigentlich bedeutet! Dabei gibt es Bücher, die Antworten bieten. Wenn Sie erfahren wollen welche, lesen Sie diesen Blog. Hier stellen Medienwissenschaftler und die es werden wollen ihre aktuelle Lektüre kurz und knapp vor. http://blogs.tageswoche.ch/de/blogs/mewiblog/
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